Charakteristika
Magvit B6 ist ein Arzneimittel mit dem Magnesiumsalz der Milchsäure und Vitamin B6 (Pyridoxinhydrochlorid). Magnesium reguliert den Ionenfluss in der Zelle und reduziert so die neuromuskuläre Erregbarkeit. Es interagiert mit Kalziumionen bei der Bildung der Knochenstruktur.
Dosierung
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in der Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder Apotheker. Prophylaktisch: Erwachsene und Kinder über 12 Jahre (Heranwachsende): einmal täglich 2 Tabletten oder zweimal täglich 1 bis 2 Tabletten. Therapeutisch: nur auf Verschreibung des Arztes. Das Arzneimittel sollte mit Wasser heruntergespült werden.
Wirkung
Zu den Symptomen eines Magnesiummangels gehören Hyperaktivität, Konzentrations- und Einschlafschwierigkeiten, erhöhte Stressanfälligkeit und Muskelschwäche. Magnesiummangel erhöht das Risiko von Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit, Herzinfarkt und Herzrhythmusstörungen. Vitamin B6 erleichtert die Aufnahme und den Transport von Magnesium aus dem Magen-Darm-Trakt in das Blut und dann durch die biologischen Membranen in die Zellen und verringert die mit dem Urin ausgeschiedene Magnesiummenge, um einen normalen intrazellulären Magnesiumpool sicherzustellen. Darüber hinaus ist die in einer Tablette Magvit B6 enthaltene Menge an Vitamin B6 ausreichend, um den Körper vor einem Mangel zu schützen. Eine B6-Avitaminose beim Menschen kann sich in Form von Entzündungen der Haut und der Schleimhäute, psychiatrischen Störungen, Krämpfen, Polyneuritis und Anämie aufgrund von Hämoglobinmangel äußern.
Indikationen
Prophylaktisch wird Magvit B6 eingesetzt: bei chronischer körperlicher und geistiger Ermüdung, bei intensiver geistiger und körperlicher Arbeit, bei Stress und nervöser Hyperaktivität, bei Schlafstörungen und nervöser Depression, bei Muskelschmerzen, zur Vorbeugung von Atherosklerose und Herzinfarkt. Magvit B6 wird ergänzend eingesetzt bei: Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, kongestiver Kreislaufinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, bei Muskelzittern und Taubheit der Gliedmaßen, bei nervöser Depression, bei der Genesung nach Knochenbrüchen oder bei der umfassenden Behandlung von Osteoporose, bei Hypomagnesiämie, die durch die langfristige Einnahme von Diuretika und Abführmitteln verursacht wird.