Eigenschaften
Die Wirksamkeit des Präparats basiert ausschließlich auf seiner langjährigen Anwendung und Erfahrung. Die Inhaltsstoffe des Präparats wirken entzündungshemmend und betäubend.
Dosierung
Eine kleine Menge Gel (etwa erbsengroß) mit einem sauberen Finger oder einem Wattestäbchen auf das Zahnfleisch auftragen und leicht einmassieren. 2-3 Mal täglich anwenden, insbesondere nach den Mahlzeiten oder nach der Mundhygiene vor dem Schlafengehen. Bei Auftreten akuter Symptome des Zahnens kurzfristig (nicht länger als einige Tage) anwenden. Wenn nach 7 Tagen keine Besserung eintritt oder sich der Patient schlechter fühlt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Das Gel sollte nur bei Bedarf angewendet werden. Es kann während der gesamten Dauer des Durchbruchs der Milchzähne (das Gleiche gilt für den Durchbruch der Backenzähne) angewendet werden. Das Präparat sollte nicht bei Säuglingen unter 3 Monaten angewendet werden. Es sollte auch nicht bei Säuglingen unter 12 Monaten angewendet werden, die gleichzeitig mit Mitteln behandelt werden, die Methämoglobinämie verursachen.
Indikationen
Das Präparat wird traditionell zur Linderung von Beschwerden im Zusammenhang mit dem schmerzhaften Durchbruch der Milchzähne (Gingivitis und Schmerzen) angewendet.
Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparats. Unverträglichkeit gegenüber Kamille oder anderen Pflanzen aus der Familie der Asteraceae, Lidocain oder ähnlichen Lokalanästhetika (Amidtyp). Überempfindlichkeitsreaktionen auf Kamille (z. B. Kontaktdermatitis) sind sehr selten. Bei Personen, die auf Pflanzen aus der Familie der Asteraceae (z. B. Beifuß) allergisch reagieren, kann es zu Kreuzreaktionen kommen. Aufgrund des Sorbitolgehalts sollte das Arzneimittel nicht von Patienten mit einer seltenen angeborenen Fruktoseintoleranz angewendet werden. Das Präparat sollte nicht bei Säuglingen unter 3 Monaten und bei Säuglingen unter 12 Monaten angewendet werden, die gleichzeitig mit Mitteln behandelt werden, die eine Methämoglobinämie verursachen.